Was ist Psychomotorik?

Psychomotorik ist als eine ganzheitliche entwicklungsunterstützende Bewegungs-

begleitung zu verstehen, die den engen Zusammenhang von Wahrnehmen, Bewegen, Erleben und Handeln kennzeichnet.

 

Beim gemeinsamen Spiel und der Erprobung unterschiedlicher Materialien können sich die Kinder in ihrer Eigenwahrnehmung und ihren Handlungen neu erfahren. Über das Medium Bewegung können sowohl die kognitive, soziale, sprachliche wie auch die emotionale Entwicklung der Kinder gestärkt werden.

 

Mit Neugier und Entdeckerlust nehmen kleine, wie große Kinder Ihre Welt wahr und erkunden diese kriechend, krabbelnd, gehend, hüpfend und erweitern damit das eigene motorische Handlungrepertoire. Diese Anregung zum selbstständigen Handeln, die Förderung der Motorik, Wahrnehmung, Koordination und Kreativität der Kinder sowie die wachsende Kommunikationsfähigkeit durch Erfahrungen in der Gruppe sind weitere Bestandteile der Psychomotorik.

 

Für mich gelten Bewegung und Psychomotorik als Wegbereiter der Inklusion, und ist geeignet für Kinder mit und ohne besonderen Förderungsbedarf.

 

Gerne wird Psychomotorik auch von Kinderärzten, Pädagogen, Erziehern und Therapeuten empfohlen.

Psychomotorik für Senioren

Psychomotorische Bewegungsstunden sind Stunden der Begegnung, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein aktives Mitwirken ermöglichen sollen.

 

Unterschiedliche Erfahrungsfelder, wie Bewegungsmöglichkeit, Interaktion, Spiele, Gedächtnis, Wahrnehmung und natürlich das gemeinsame Tun sind wichtige Bestandteile dieser Begegnungsstunden.

 

Häufige Inhalte dieser Bewegungszeit sind Übungen aus der Gymnastik, Spiele mit unterschiedlichen Sport- und Alltagsmaterialien sowie das Erleben von Entspannung am Ende einer jeden Stunde. Selbstverständlich spielen hierbei die soziale Kommunikation und das Wertschätzen vorhandener Fähigkeiten eine große Rolle.

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